+++ Kokain vor der Injektion möglichst aufkochen +++

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Angesichts des bleibend hohen Konsum von Kokain auch innerhalb der Gruppe von Drogengebraucher*innen, die ihre Drogen injizieren, besteht eine ganz spezielle Gefahr:

Bei den nicht seltenen aber gefährlichen bakteriellen Verunreinigungen des Kokains, etwa durch den Transport im Mund oder andere hygienische Defizite des Schwarzmarkts, kann sich die Tatsache, dass die Kokain/Wasser-Lösung von der Szene nur in den seltensten Fällen vor dem Spritzen aufgekocht wird, fatal auswirken. Dem lässt sich effektiv entgegen wirken, denn:

Kokain darf man kochen! Man sollte es vor der Injektion sogar unbedingt tun! Alles andere ist ein hartnäckiges Gerücht.

Dies gilt auch beim „Cocktail“ (Kokain und Heroin): Zum Schluss alles noch mal kurz aufkochen!

Viele Keime sind auf diese Weise abzutöten und die Qualität bzw. die Wirkung des Kokain`s leidet nicht.

Falls die Droge mit stark alkalischen Stoffen gestreckt wurde, kann zur Sicherheit auch beim reinen Kokain-Druck vor dem Aufkochen etwas Ascorbinsäure zufügt werden. So vermeidet man, dass aus einem Teil des Kokains freie Basen werden. Aber Letzteres ist wohl eher ein theoretisches Problem.

JES NRW e. V.

+++ Substitution auf Reisen +++

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Das spezielle Thema aus der Praxis, Februar 2017
„Substitution auf Reisen“
Welches Formular, welche Substitutionsmittel sind erlaubt, für wie lange,
in welchen Ländern ist eine Substitutionsbehandlung überhaupt zugelassen und wo gibt es Versorgungsstrukturen vor Ort?

+++ Mein Leben mit Drogen +++

 

Claudia nahm mit 17 Jahren zum ersten Mal Heroin und dann bald regelmäßig. Es folgten Therapien, eine längere Haftstrafe im Jugendgefängnis, kalte Entzüge. Heute wird sie – seit mittlerweile 25 Jahren – substituiert, das heißt medizinisch mit einem Drogenersatzstoff behandelt. Seit Beginn der Substitution lebt die Mutter von zwei Söhnen stabil und arbeitet schon seit vielen Jahren in der Drogenselbsthilfe.
Im Film berichtet sie von ihrem Leben mit Drogen, den Folgen der Kriminalisierung und ihren Wünschen für einen anderen Umgang mit Drogengebraucher_innen.

Was führt zu Sucht? Einfach, oder?

Was führt zu Sucht? Einfach, oder? Drogen führen zu Sucht. Aber vielleicht ist es doch nicht so einfach.

Dieses Video ist eine Adaption des New York Times Bestsellers „Drogen: Die Geschichte eines langen Krieges“ (Originaltitel: ‚Chasing The Scream: The First and Last Days of the War on Drugs‘). des Autors Johann Hari. Für weitere Informationen und für ein Quiz, um zu erfahren wie viel du über Abhängigkeit weißt, besuche www.chasingthescream.com

Veröffentlicht am 29.10.2015

In Düsseldorf Heroinambulanz eröffnet

Licht am Horizont

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In Düsseldorf ist die DDA (Düsseldorfer Diamorphin Ambulanz) ans Netz gegangen. Auf der Seite gibt es wichtige Informationen und nützliche Kontaktdaten. Selbst eine telefonische Beratung und Anmeldung wird angeboten.

Davon wünschern wir uns mehr, flächendeckend!

Hier gehts zur DAA