Mitgliederversammlung und Wahl

Köln, den 20.12.2010

Bei der Mitgliederversammlung des Landesverbands JES NRW e.V. am 20.12.2010 in Köln sind mehrere Veränderungen in der personellen Zusammensetzung des Vorstands eingetreten.

Dem traurigen Tod von Thomas Friedrich im September 2010 wurde bereits an anderer Stelle dieser Website gedacht. Ausgeschieden aus dem Vorstand ist, neben Thomas Friedrich, auch Ute Grothe aus Bielefeld.

Neben den alten Vorständen Christa Skomorowsky, Dirk Meyer und Mathias Häde wurden am 20.12.2010 neu in den Vorstand von JES NRW gewählt

  • Renate Hermanns, Düsseldorf
  • Rolf-Dieter Kuchler, Neuwied
  • Guido Truszkowsky, Wanne Eickel
  • Hartmut Organiska, Köln

Dieser neue, doch significant vergrösserte Vorstand zeigte schon bei seiner Wahl viel enthusiastischen Optimisums

Vorstand Thomas Friedrich gestorben

Bielefeld, 22. September 2010

Es kam wirklich nicht ganz unerwartet, aber wenn es dann geschieht, ist man erst einmal sprachlos:

Thomas Friedrich, Vorstandsmitglied von JES Bielefeld und JES NRW ist heute, im Alter von 56 Jahren, verstorben. Friedlich, im Schlaf und daheim, nicht im KKH und nicht malträtiert mit brutalen Krebstherapien. Immerhin!

Ein elender Tod an Apparaten ist dem Thomas also erspart geblieben. Am Morgen lag er tot in seinem Bett. Ganz friedlich sah er aus. So, das sagte Thomas uns erst kürzlich noch, wolle er es am liebsten. Ein letzter Wunsch wurde unserem Thomas somit gnädig erfüllt.

Thomas, wir gedenken deiner in stiller Trauer!

– Das JES-Netzwerk –

Beikonsum bei jedem zweiten Methadon-Patienten in NRW

12.09.2010
In Nordrhein-Westfalen gibt es offenbar erhebliche Probleme mit Beikonsum in der Methadon-Substitution. Experten schätzten, dass jeder zweite Substitutionspatient in NRW zusätzlich illegale Betäubungsmittel konsumiert. Diese Angaben wertet JES NRW vor allem als Zeichen dafür, wie sehr es an der Option einer grossflächigen ärztlichen Substitution mit medizinisch reinem Heroin (Diamorphin) noch immer mangelt.

Dazu die Pressemitteilung JES NRW vom 16.09.2010
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Die Medien zum Thema

Ärztezeitung
WAZ
Kommentar WAZ

Neue Richtlinien zum Eigenbedarf in NRW geplant

Düsseldorf, 03. August 2010
Das Land Nordrhein-Westfalen setzt in Zukunft auf eine präventive Herangehensweise an die Drogenproblematik und beabsichtigt bereits in diesem Jahr die Eigenbedarfsgrenzen für “weiche” Drogen von sechs auf zehn Gramm zu erhöhen. Zudem soll für härtere Drogen wie beispielsweise Kokain, Heroin oder auch Ampheatmin ebenso eine Eigenbedarfsgrenze eingeführt werden. Von der derzeitigen Null-Grenze ist eine Anhebung auf 0,5 Gramm im Gespräch.
JES NRW betont in diesem Zusammenhang, dass es sich folglich um die Wiederherstellung der von der Schwarz-Gelben Vorgängerregierung geänderten Grenzwerte handeln würde, nicht etwa um eine „Legalisierung“, wie gewisse Medien (1) bereits schmissig formulierten.

Die Presse zu diesem Thema

(1) Artikel Focus
Artikel Kölnische Rundschau
Artikel WAZ

Fachtag am 06.11.2007

Am 06.11. findet im Bielefelder Alten Rathaus (Rochdale Raum),
Niederwall 23, im Rahmen der Bielefelder Suchtwoche ein Fachtag statt.
Das Thema lautet

„25 Jahre BtMG – Lösung oder Verfestigung des Drogenproblems?“

Veranstalter dieses Fachtags sind:

  • AIDS Hilfe Bielefeld e.V.
  • Drogenberatung Bielefeld e.V.
  • JES Bielefeld e.V.
  • in Kooperation mit JES NRW e.V.

Die Veranstaltung beginnt um 10:00 und endet um 17 Uhr

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