Jürgen Heimchen wird 70

Am 25. August 2012 begehen wir den Geburtstag eines Menschen, den wir als einen der unbestritten wichtigsten Mitstreiter für eine rationale, humane und die Fakten akzeptierende zeitgemäße Drogenpolitik schätzen: Jürgen Heimchen wird 70 Jahre alt!

Seit nun schon mehr als 20 Jahren steht Jürgen Heimchen für eine authentische Verkörperung des persönlich betroffenen Angehörigen, der seiner Trauer über den eigenen verstorbenen Sohn irgendwann die Frage hinzufügte, was man konkret an unserer Drogenpolitik ändern müsse und könne, um ähnlich tragische Todesfälle künftig zu vermeiden. Jürgen Heimchen wird 70 weiterlesen

10 Jahre Heroinvergabe

Als in Bonn vor zehn Jahren zum ersten Mal Heroin unter ärztlicher Aufsicht an Süchtige ausgegeben wurde, rechneten alle mit einem Ansturm von Abhängigen. „Doch es kam niemand“, sagt Christoph Dilg. Bei einestages erinnert sich der Arzt an die schwierigen Anfänge des Modellprojektes – und die Schicksale dahinter.
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Flyer für den Gedenktag am 21.07.2011

Wie seit Jahren üblich, veröffentlicht auch zum Gedenktag für die verstorbenen Drogengebraucher am 21.07.2011 eine Allianz von Organisationen, die sich einer besonnenen und akzeptierenden drogenpolitischen Line verpflichtet fühlen, einen gemeinsamen Flyer. Im Jahr 2011 lautet das Motto des Gedenktags „Drogengebrauch und Menschenrechte“.
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JES Fragebogenaktion „Potentiale und Defizite der Substitution erkennen“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,

seit der Gründung des JES Netzwerks im Jahr 1989 bildet die Substitutionsbehandlung einen Kernbereich unserer Arbeit als Selbsthilfeverband und Interessenvertretung von aktuellen und ehemaligen Drogengebrauchern sowie Substituierten.

An unserer ersten Evaluation zum Thema „Stellenwert von HCV/HIV Testung sowie Hepatitis A und B Impfung im Rahmen der Substitution“ in 2009 haben sich viele von euch beteiligt.

Mit über 500 zurückgesandten Fragebögen konnten wir dazu beitragen, den Stellenwert von Begleiterkrankungen im Rahmen der Substitution zu erhöhen und Ärzte und Patienten für die Themen Impfung und Testung zu sensibilisieren.

Auch im Jahr 2011 will sich JES konstruktiv einbringen, um die Rahmenbedingungen der erfolgreichsten Behandlungsform für OpiatkonsumentInnen weiter zu verbessern.

Unserer Meinung nach kommt der Beziehung zwischen Arzt und Patient zentrale Bedeutung zu, damit OpiatgebraucherInnen umfassend von der Substitution profitieren können. Damit der JES Bundesvorstand einen Überblick bekommt, wo die Substitution besonders gut läuft oder wo es Defizite gibt, haben wir diesen Fragebogen entworfen und bitten um Eure Mitarbeit. Wir werden bei dieser Befragung wieder mit der Deutschen AIDS- Hilfe zusammenarbeiten.

Bitte kopiert diesen Fragebogen und gebt ihn an substituierte Frauen und Männer in euren Einrichtungen weiter. Legt ihn in euren Kontaktläden aus, kopiert ihn bitte für die Mitglieder Eurer JES- Gruppe und möglichst auch für andere Substituierte in Eurer Stadt. Lasst euch nicht vom Umfang abschrecken, denn die meisten Fragen werden durch „Ankreuzen“ beantwortet

Dieser Fragebogen richtet sich an aktuell substituierte Frauen und Männer. Die Befragung ist anonym, lediglich Alter, Geschlecht und Region werden als Information für die Auswertung benötigt.

Wir freuen uns, wenn ihr das Engagement, die Eigeninitiative und das Anliegen von Drogengebrauchern und Substituierten unterstützt und uns viele ausgefüllte Bögen zurücksendet.

Vielen Dank für eure Unterstützung
Marco Jesse und Katrin Heinze
JES Bundesverband e.V.

Hier der Fragebogen als PDF

Dieses Anschreiben als PDF und mit Logo etc.