Auf der MV am 23.04.2016 wurde ein neuer Vorstand gewählt
- Renate Hermanns
- Susanne Kottsieper
- Sabine Brandenberger
- Ralf Runniger
- Mathias Häde
Auf der MV am 23.04.2016 wurde ein neuer Vorstand gewählt
Der offizielle Flyer für den Gedenktag für die verstorbenen Drogentoten am 21. Juli 2015
Fotos vom Fachtag „10 Jahre JES NRW“ am 11. Dezember 2014 im Wuppertaler Art Hotel. Die Veranstaltung war gut besucht und es konnten alle eingeplanten Referenten begrüßst werden.
Am 13.06.2013 war JES NRW, in Person von Mathias Häde, zu einer Expertenanhörung im Düsseldorfer Gesundheitsministerium eingeladen. Es ging dabei um die Optimierung der Substitutionsbehandlung. Auch z.B. die Aidshilfe NRW, INDRO Münster, die Drobs Bielefeld und andere – fast alle mit Akzeptierendem Arbeitsansatz – waren vertreten. Unseren Forderungen, die Konsumräume für Betroffene zu öffnen und auch die Take-Home-Vergabe bis zu einem Monat auszudehnen, schien man dort durchaus positiv gegenüberzustehen.
Als in Bonn vor zehn Jahren zum ersten Mal Heroin unter ärztlicher Aufsicht an Süchtige ausgegeben wurde, rechneten alle mit einem Ansturm von Abhängigen. „Doch es kam niemand“, sagt Christoph Dilg. Bei einestages erinnert sich der Arzt an die schwierigen Anfänge des Modellprojektes – und die Schicksale dahinter.
weiter in einestages
Wie seit Jahren üblich, veröffentlicht auch zum Gedenktag für die verstorbenen Drogengebraucher am 21.07.2011 eine Allianz von Organisationen, die sich einer besonnenen und akzeptierenden drogenpolitischen Line verpflichtet fühlen, einen gemeinsamen Flyer. Im Jahr 2011 lautet das Motto des Gedenktags „Drogengebrauch und Menschenrechte“.
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde,
seit der Gründung des JES Netzwerks im Jahr 1989 bildet die Substitutionsbehandlung einen Kernbereich unserer Arbeit als Selbsthilfeverband und Interessenvertretung von aktuellen und ehemaligen Drogengebrauchern sowie Substituierten.
An unserer ersten Evaluation zum Thema „Stellenwert von HCV/HIV Testung sowie Hepatitis A und B Impfung im Rahmen der Substitution“ in 2009 haben sich viele von euch beteiligt.
Mit über 500 zurückgesandten Fragebögen konnten wir dazu beitragen, den Stellenwert von Begleiterkrankungen im Rahmen der Substitution zu erhöhen und Ärzte und Patienten für die Themen Impfung und Testung zu sensibilisieren.
Auch im Jahr 2011 will sich JES konstruktiv einbringen, um die Rahmenbedingungen der erfolgreichsten Behandlungsform für OpiatkonsumentInnen weiter zu verbessern.
Unserer Meinung nach kommt der Beziehung zwischen Arzt und Patient zentrale Bedeutung zu, damit OpiatgebraucherInnen umfassend von der Substitution profitieren können. Damit der JES Bundesvorstand einen Überblick bekommt, wo die Substitution besonders gut läuft oder wo es Defizite gibt, haben wir diesen Fragebogen entworfen und bitten um Eure Mitarbeit. Wir werden bei dieser Befragung wieder mit der Deutschen AIDS- Hilfe zusammenarbeiten.
Bitte kopiert diesen Fragebogen und gebt ihn an substituierte Frauen und Männer in euren Einrichtungen weiter. Legt ihn in euren Kontaktläden aus, kopiert ihn bitte für die Mitglieder Eurer JES- Gruppe und möglichst auch für andere Substituierte in Eurer Stadt. Lasst euch nicht vom Umfang abschrecken, denn die meisten Fragen werden durch „Ankreuzen“ beantwortet
Dieser Fragebogen richtet sich an aktuell substituierte Frauen und Männer. Die Befragung ist anonym, lediglich Alter, Geschlecht und Region werden als Information für die Auswertung benötigt.
Wir freuen uns, wenn ihr das Engagement, die Eigeninitiative und das Anliegen von Drogengebrauchern und Substituierten unterstützt und uns viele ausgefüllte Bögen zurücksendet.
Vielen Dank für eure Unterstützung
Marco Jesse und Katrin Heinze
JES Bundesverband e.V.
Bielefeld, 22. September 2010
Es kam wirklich nicht ganz unerwartet, aber wenn es dann geschieht, ist man erst einmal sprachlos:
Thomas Friedrich, Vorstandsmitglied von JES Bielefeld und JES NRW ist heute, im Alter von 56 Jahren, verstorben. Friedlich, im Schlaf und daheim, nicht im KKH und nicht malträtiert mit brutalen Krebstherapien. Immerhin!
Ein elender Tod an Apparaten ist dem Thomas also erspart geblieben. Am Morgen lag er tot in seinem Bett. Ganz friedlich sah er aus. So, das sagte Thomas uns erst kürzlich noch, wolle er es am liebsten. Ein letzter Wunsch wurde unserem Thomas somit gnädig erfüllt.
Thomas, wir gedenken deiner in stiller Trauer!
– Das JES-Netzwerk –
12.09.2010
In Nordrhein-Westfalen gibt es offenbar erhebliche Probleme mit Beikonsum in der Methadon-Substitution. Experten schätzten, dass jeder zweite Substitutionspatient in NRW zusätzlich illegale Betäubungsmittel konsumiert. Diese Angaben wertet JES NRW vor allem als Zeichen dafür, wie sehr es an der Option einer grossflächigen ärztlichen Substitution mit medizinisch reinem Heroin (Diamorphin) noch immer mangelt.
Dazu die Pressemitteilung JES NRW vom 16.09.2010
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