+++ Einladung zum Treffen der JES NRW-Schiene 01/2017 +++

Hallo ihr Lieben,

am 29. 04. 2017 ab 13 Uhr findet das erste Treffen der NRW Schiene
(inkl. Projektbeirat JES NRW 2.0) bei

Vision e.V., Neuerburgstraße 25, 51103 Köln

statt, mit anschließender Mitgliederversammlung JES NRW e. V..

Für Essen und Trinken ist wie immer gesorgt.

Die Themen:

  • Verteilung der Giveaways
  • Planungen und Hilfestellungen für den 21.7.17
  • Aufstellung Gruppengelder
  • Bericht aus dem Ministerium
  • Bericht Naloxon

Sollte noch jemand Ergänzungen haben, schreibt uns einfach eine kurze Mail.

Anfahrt:

  1. Entweder fahrt ihr dafür nach Deutz Bahnhof/Messe, Köln, von da aus dann weiter mit der Straßenbahn1 (Richtung Bensberg) oder Straßenbahn 9 (Richtung Rath/Heumar Königsforst) bis zu „Kalk Post“, von da aus fragt euch durch (ihr kommt direkt bei einem Szenetreffpunkt hoch, die wissen wo das ist).
  2. Oder einfach mit der S Bahn zur Haltestelle Trimbornstraße (und den gleichnamigen Ausgang nehmen!). Von dort noch 5 Minuten zu Fuß die Dillenburger Straße Richtung Osten, bis links dann die Neuerburgstraße liegt.

Wir freuen uns auf euch!

Das JES NRW-Team

Morgen im Bundestag ab 20:45 Uhr

Abstimmung über Entkri­minalisierung von Drogen­konsumierenden

Über einen Antrag der Fraktion Die Linke zur „Entkriminalisierung von Drogenkonsumenten“ (18/11610) berät das Plenum am Donnerstag, 30. März 2017, ab 20.45 Uhr erstmalig. Abschließend debattieren die Abgeordneten dann auch eine weitere Vorlage, in der die Oppositionsfraktionen – Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen – gemeinsam die strikte Anti-Drogen-Politik vieler Staaten kritisieren (18/1613). Der Ausschuss für Gesundheit hat dazu eine Beschlussempfehlung vorgelegt (18/10445). Für die Aussprache sind 30 Minuten eingeplant.

Restriktive Anti-Drogen-Politik

Die restriktive Anti-Drogen-Politik vieler Staaten werde dem Problem nicht gerecht, schreiben die Abgeordneten in ihrer Vorlage. Darin fordern sie die Bundesregierung dazu auf, externe Experten mit einer Überprüfung der Verbotspolitik zu beauftragen und den politischen Entscheidern „wissenschaftlich untermauerte Handlungsempfehlungen“ zu unterbreiten. Der maßgeblich von den USA ausgerufene „War on Drugs“ werde in immer mehr Regionen kritisch hinterfragt, so die Oppositionsfraktionen in ihrem Antrag. Insbesondere die „Gobal Commission on Drug Policy“ setze sich für eine wissenschaftsbasierte Drogenpolitik und für ein Ende des Anti-Drogen-Kriegs ein.

Durch den repressiven und mitunter auch militarisierten Ansatz würden Vorbeugung, Ursachenbekämpfung sowie der Schutz der Bevölkerung und der Menschenrechte vernachlässigt. Der soziale Abstieg von Menschen mit einer Suchterkrankung, die Finanzierung der Organisierten Kriminalität, die Beschaffungskriminalität bis hin zur Übertragung von Infektionskrankheiten würden ganz selbstverständlich mit Drogenkonsum in Verbindung gebracht. Sie seien aber auch Folge der Prohibitionspolitik, nicht nur des Drogenkonsums selbst.

Modellprojekte zur Abgabe von Cannabis

Es sei politisch überfällig und verfassungsrechtlich geboten, den Besitz und Erwerb von Drogen zum Eigenbedarf in der Praxis zu entkriminalisieren. Portugal sei hier Vorreiter, wo bereits seit 2001 der Konsum und Besitz von bis zu zehn Tagesdosen nicht mehr strafrechtlich verfolgt werde. Das betreffe nicht nur Cannabis, sondern auch Heroin, Kokain und Amphetamine.

Die Linksfraktion fordert in ihrem Antrag konkret, beim Besitz von Cannabis bis zu einer Menge von 15 Gramm (getrocknete Teile von Cannabispflanzen) von einer Strafverfolgung Erwachsener abzusehen. Dasselbe sollte für bis zu zehn Tagesdosen anderer Drogen gelten, die ausschließlich dem Eigenkonsum dienen.

Zudem sollte sichergestellt werden, dass eine Fahrerlaubnis nicht allein aufgrund des festgestellten Konsums einer illegalen Droge entzogen werden kann. Den Ländern sollten Modellprojekte zur Abgabe von Cannabis in eigener Kompetenz erlaubt werden. Personen, die in der Falldatei Rauschgift gespeichert wurden, müssten darüber aufgeklärt werden. (sas/pk/27.03.207)

 

Hier geht es zum Artikel vom Deutschen Bundestag

Die Sitzung wird live im Parlamentsfernsehen, im Internet auf www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen.

 

 

+++ Reform der Vorschriften zur Substitutionsbehandlung +++

 

Lange haben wir auf diese Reform gewartet, die Praxis wird den Erfolg der Änderungen zeigen:

Mit der Neuregelung werden folgende bislang in der BtMVV geregelte Punkte in die Richtlinienkompetenz der Bundesärztekammer überführt:

  • Voraussetzungen für die Einleitung und Fortführung der Therapie
  • der Umgang mit dem Gebrauch weiterer legaler oder illegaler Substanzen während einer Substitutionstherapie (Beikonsum)
  • das Verschreiben des Substitutionsmittels zur eigenverantwortlichen Einnahme durch Patientinnen und Patienten, die einen gefestigten Umgang mit ihrem Suchtverhalten haben
  • die Entscheidung über die Erforderlichkeit einer zusätzlichen psychosozialen Betreuung

mehr….

„Legale Zugänge zu Opiaten – Substitutionsbehandlung und Diamorphinvergabe“

Plenarvortrag 4

„Legale Zugänge zu Opiaten – Substitutionsbehandlung und Diamorphinvergabe“

Claudia Schieren (JES Bundesverband)
Dirk Schäffer (Deutsche AIDS-Hilfe e.V.)

Fachtag: Dienstag, den 15.09.2015
Jugendgästehaus Riehl, Köln
Vision e.V. zum Fachtag

Veranstaltet durch:

http://www.akzept.org
http://www.vision-ev.de
http://www.jes-bundesverband.de

Veröffentlicht am 16.09.2015

“Herauswachsen aus dem Krieg gegen Drogen”

 

Gesetz zum medizinischem Cannabis ist heute in Kraft getreten

Nun ist es endlich soweit, medizinische Versorgung mit Cannabisblüten/ -extrakten kann vom Hausarzt verschrieben werden. Die Praxis wird zeigen, wo die Lücken sind, die es noch zu schließen gilt, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten.

 

 

Foto: Andreas Vivarelli

 

Hier geht es zum Bundesanzeiger

+++ Die APP für Android ist da +++

 

Liebe Interessierte, liebe JESler,

ab heute könnt Ihr Nachrichten, Termine und Bilder von unserer Facebookseite mit dieser APP sehen, ohne einen Facebookaccount haben zu müssen! Viel Spaß damit! Sobald die APP für IOS produziert wurde, werden wir diese unmittelbar veröffentlichen.

 

Hier geht es zum Download

+++ Kokain vor der Injektion möglichst aufkochen +++

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Angesichts des bleibend hohen Konsum von Kokain auch innerhalb der Gruppe von Drogengebraucher*innen, die ihre Drogen injizieren, besteht eine ganz spezielle Gefahr:

Bei den nicht seltenen aber gefährlichen bakteriellen Verunreinigungen des Kokains, etwa durch den Transport im Mund oder andere hygienische Defizite des Schwarzmarkts, kann sich die Tatsache, dass die Kokain/Wasser-Lösung von der Szene nur in den seltensten Fällen vor dem Spritzen aufgekocht wird, fatal auswirken. Dem lässt sich effektiv entgegen wirken, denn:

Kokain darf man kochen! Man sollte es vor der Injektion sogar unbedingt tun! Alles andere ist ein hartnäckiges Gerücht.

Dies gilt auch beim „Cocktail“ (Kokain und Heroin): Zum Schluss alles noch mal kurz aufkochen!

Viele Keime sind auf diese Weise abzutöten und die Qualität bzw. die Wirkung des Kokain`s leidet nicht.

Falls die Droge mit stark alkalischen Stoffen gestreckt wurde, kann zur Sicherheit auch beim reinen Kokain-Druck vor dem Aufkochen etwas Ascorbinsäure zufügt werden. So vermeidet man, dass aus einem Teil des Kokains freie Basen werden. Aber Letzteres ist wohl eher ein theoretisches Problem.

JES NRW e. V.