Flyer für den Gedenktag am 21.07.2011

Wie seit Jahren üblich, veröffentlicht auch zum Gedenktag für die verstorbenen Drogengebraucher am 21.07.2011 eine Allianz von Organisationen, die sich einer besonnenen und akzeptierenden drogenpolitischen Line verpflichtet fühlen, einen gemeinsamen Flyer. Im Jahr 2011 lautet das Motto des Gedenktags „Drogengebrauch und Menschenrechte“.
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Mitgliederversammlung und Wahl

Köln, den 20.12.2010

Bei der Mitgliederversammlung des Landesverbands JES NRW e.V. am 20.12.2010 in Köln sind mehrere Veränderungen in der personellen Zusammensetzung des Vorstands eingetreten.

Dem traurigen Tod von Thomas Friedrich im September 2010 wurde bereits an anderer Stelle dieser Website gedacht. Ausgeschieden aus dem Vorstand ist, neben Thomas Friedrich, auch Ute Grothe aus Bielefeld.

Neben den alten Vorständen Christa Skomorowsky, Dirk Meyer und Mathias Häde wurden am 20.12.2010 neu in den Vorstand von JES NRW gewählt

  • Renate Hermanns, Düsseldorf
  • Rolf-Dieter Kuchler, Neuwied
  • Guido Truszkowsky, Wanne Eickel
  • Hartmut Organiska, Köln

Dieser neue, doch significant vergrösserte Vorstand zeigte schon bei seiner Wahl viel enthusiastischen Optimisums

Beikonsum bei jedem zweiten Methadon-Patienten in NRW

12.09.2010
In Nordrhein-Westfalen gibt es offenbar erhebliche Probleme mit Beikonsum in der Methadon-Substitution. Experten schätzten, dass jeder zweite Substitutionspatient in NRW zusätzlich illegale Betäubungsmittel konsumiert. Diese Angaben wertet JES NRW vor allem als Zeichen dafür, wie sehr es an der Option einer grossflächigen ärztlichen Substitution mit medizinisch reinem Heroin (Diamorphin) noch immer mangelt.

Dazu die Pressemitteilung JES NRW vom 16.09.2010
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Die Medien zum Thema

Ärztezeitung
WAZ
Kommentar WAZ

Neue Richtlinien zum Eigenbedarf in NRW geplant

Düsseldorf, 03. August 2010
Das Land Nordrhein-Westfalen setzt in Zukunft auf eine präventive Herangehensweise an die Drogenproblematik und beabsichtigt bereits in diesem Jahr die Eigenbedarfsgrenzen für “weiche” Drogen von sechs auf zehn Gramm zu erhöhen. Zudem soll für härtere Drogen wie beispielsweise Kokain, Heroin oder auch Ampheatmin ebenso eine Eigenbedarfsgrenze eingeführt werden. Von der derzeitigen Null-Grenze ist eine Anhebung auf 0,5 Gramm im Gespräch.
JES NRW betont in diesem Zusammenhang, dass es sich folglich um die Wiederherstellung der von der Schwarz-Gelben Vorgängerregierung geänderten Grenzwerte handeln würde, nicht etwa um eine „Legalisierung“, wie gewisse Medien (1) bereits schmissig formulierten.

Die Presse zu diesem Thema

(1) Artikel Focus
Artikel Kölnische Rundschau
Artikel WAZ