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	<title>Publikationen Archive - JES NRW Landesverband</title>
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	<description>Leben mit Drogen</description>
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	<title>Publikationen Archive - JES NRW Landesverband</title>
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		<title>Schmerzen trotz Substitution &#8211; das JES-Schmerzpapier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Renate]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 17:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drogenpolitik & Drogenhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Substitution]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei akuten Schmerzen nach Unfall, OP oder chronischen Schmerz sehen sich viele Substituierte oder Konsumenten illegalisierter Opiate mit einem Problem konfrontiert: Sie bekommen keine, zu schwache oder zu wenige Schmerzmittel weil den behandelden Ärzten das Fachwissen fehlt und der grundsätzliche Verdacht im Raume steht das der betreffende Patient einen missbräuchlichen Umgang mit jeglichem Schmerzmittel haben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jesnrw.de/schmerzen-trotz-substitution-jes-schmerzpapier/">Schmerzen trotz Substitution &#8211; das JES-Schmerzpapier</a> erschien zuerst auf <a href="https://jesnrw.de">JES NRW Landesverband</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei akuten Schmerzen nach Unfall, OP oder chronischen Schmerz sehen sich viele Substituierte oder Konsumenten illegalisierter Opiate mit einem Problem konfrontiert: Sie bekommen keine, zu schwache oder zu wenige Schmerzmittel weil den behandelden Ärzten das Fachwissen fehlt und der grundsätzliche Verdacht im Raume steht das der betreffende Patient einen missbräuchlichen Umgang mit jeglichem Schmerzmittel haben würde.</p>
<h2>Persönlich erlebt</h2>
<div id="attachment_3422" style="width: 430px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3422" class="wp-image-3422 size-medium" src="https://jesnrw.de/wp-content/uploads/2023/09/planet-4848364_640-420x280.jpg" alt="Schmerzen ertragen" width="420" height="280" srcset="https://jesnrw.de/wp-content/uploads/2023/09/planet-4848364_640-420x280.jpg 420w, https://jesnrw.de/wp-content/uploads/2023/09/planet-4848364_640.jpg 640w" sizes="(max-width: 420px) 100vw, 420px" /><p id="caption-attachment-3422" class="wp-caption-text">Image by <a href="https://pixabay.com/users/jordan_singh-4343948/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4848364">Ajay kumar Singh</a> from <a href="https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4848364">Pixabay</a></p></div>
<p>Ich bin 55 Jahre, weiblich und bekomme 400 mg Substitol und habe all das vor zwei Jahren selbst erlebt. Ich suchte nach einer Klinik und einer Ärztin oder einem Arzt mit der Bereitschaft, mich als Substituierte der dringend notwendigen Bauch-OP mit sogenannter „Schlüssellochtechnik“ (Lapraskopie) zu unterziehen. Die notwendige Schmerzbehandlung sollte natürlich dazu gehören.</p>
<p>Was ich während meiner Suche erlebte und mir von Medizinern anhören musste, war beängstigend und diskriminierend. Von „Das tut gar nicht weh!“ bis „Sie bekommen 400 mg retardiertes Morphin, da brauchen Sie keine Schmerzbehandlung!“ war alles dabei. Schließlich fand ich nach über 6 Monaten eine niedergelassene Chirugin mit ihrem Narkosearzt, die bereit waren, mich zu operieren.</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass <strong>kein Mensch mit Opiatgewöhnung</strong> &#8211; ob substitutiert oder konsumierend &#8211; solch eine Erfahrung braucht. Die Ärzte misstrauten mir einfach, dass ich trotz Substitol nach der OP unter Schmerzen litt. Seither träumte ich davon, einen Fürsprecher zu haben, der sich dieser Thematik annimmt. Ich suchte nach medizinischer Unterstützung, um ein Info-Papier zu erarbeiten, das über die Problematik informiert.</p>
<p>Unter anderem sollte das Papier folgende Punkte erklären:</p>
<ul>
<li>Opiat-Substitute haben keinerlei schmerzstillende Wirkung.</li>
<li>Durch die Gewöhnung an Opiate haben Substuierte und User eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit und daher einen höheren Bedarf an Schmerzmitteln als der “Ottonormalverbraucher“.</li>
</ul>
<p>Ausgiebige Recherchen in unserer Comunity ergaben, dass 99 Prozent aller Betroffenen vergleichbare Erlebnisse hatten. Daraufhin haben ich unser JES-Netzwerk darüber informiert und um Unterstützung gebeten.</p>
<h2>Ein kleines Wunder</h2>
<p>Nachdem wir fast ein Jahr vergeblich nach einem kompetenten und mutigen Schmerzmediziner in NRW gesucht hatten, der unser Anliegen unterstützt, passierte ein kleines Wunder: Durch <a href="https://www.aidshilfe.de/mitarbeiter/dirk-schaeffer" target="_blank" rel="noopener"><strong>Dirk Schaeffer</strong></a> von der Deutschen Aidshilfe (DAH) lernte ich im Frühjahr 2022 bei einer Veranstaltung in Königswinter <a href="https://www.klinikum-stuttgart.de/kliniken-institute-zentren/klinik-fuer-suchtmedizin-und-abhaengiges-verhalten/team/aerzteteam" target="_blank" rel="noopener"><strong>Dr. Maurice Cabanis</strong></a> kennen. Er ist ärztlicher Direktor der Abteilung Suchtmedizin des Klinikum Stuttgart und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. Ihm erzählte ich von meinem Erlebnis und meiner Idee, behandelnden Ärztinnen und Ärzten Fachwissen an die Hand zu geben, dem sie vertrauen können. Er war sofort begeistert und willigte ein die Sache anzugehen. Gemeinsam haben wir dann alle wichtigen Informationen zusammengestellt und den Anwesenden beim nächsten deutschlandweiten Treffen in zwei Vorträgen präsentiert:</p>
<ul>
<li>Teil 1 Susanne K: Grundlagen Schmerz und Dein Recht auf schmerzmedizinische Behandlung</li>
<li>Teil 2 Dr. Cabanis: Schmerbehandlung aus medizinischer Sicht.</li>
</ul>
<p>Die anwesenden JESlerinnen und JESler waren sehr interessiert und beteiligten sich an der Zusammenstellung der Kriterien für das Schmerzpapier. Dr. CABANIS schlug zudem vor, die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS) ins Boot zu holen. Eine geniale Idee, die sich leider als sehr arbeits- und zeitintensiv herausstellte.</p>
<p>Wir freuen uns deswegen von Herzen, nun das Schmerzpapier “<strong>Handout für Mediziner zur Schmerzbehandlung bei Substituierten</strong>“ allen Opiat Gebrauchenden zur Verfügung stellen zu können!</p>
<p>Mitte Oktober wird es dazu noch eine Erklärung des medizinischen Fachtextes, in einfach verständlicher Sprache geben zusammen mit einer kurzen Erklärung zum Recht auf schmerzmedizinische Behandlung &#8211; auch als Substituierte/r.</p>
<p>Das Schmerzpapier <a href="https://jesnrw.de/wp-content/uploads/2023/09/Freigeben-DGS_Schmerzbehandlung_Opioidgebrauchende.pdf">DGS_Schmerzbehandlung_Opioidgebrauchende</a> steht zum Download zur Verfügung.</p>
<p><em>Susanne Kottsieper, Dortmund im September 2023</em></p>
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		<title>Der Alternative Drogen- und Suchtbericht 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[bestenfalls]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2017 10:15:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Alternativer Drogenbericht 2017</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jesnrw.de/der-alternative-sucht-und-drogenbericht-2017/">Der Alternative Drogen- und Suchtbericht 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://jesnrw.de">JES NRW Landesverband</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2017/05/adsb2017web.pdf"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-515" src="https://jesnrw.de/wp-content/uploads/2017/05/Alt2017-620x875.jpg" alt="" width="620" height="875" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://alternativer-drogenbericht.de/wp-content/uploads/2017/05/adsb2017web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alternativer Drogenbericht 2017</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jesnrw.de/der-alternative-sucht-und-drogenbericht-2017/">Der Alternative Drogen- und Suchtbericht 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://jesnrw.de">JES NRW Landesverband</a>.</p>
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		<title>REITOX-Bericht 2016 zur Drogensituation in Deutschland und Europa</title>
		<link>https://jesnrw.de/reitox-bericht-2016-zur-drogensituation-in-deutschland-und-europa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[bestenfalls]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2016 09:33:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Drogenpolitik & Drogenhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[reitox drogen Bericht europa deutschland illegal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht  hat Ende November 2016 den aktuellen REITOX-Bericht zur Drogensituation in Deutschland und Europa veröffentlicht. Kurzbericht 2016 REITOX-Studie 2016 &#160;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jesnrw.de/reitox-bericht-2016-zur-drogensituation-in-deutschland-und-europa/">REITOX-Bericht 2016 zur Drogensituation in Deutschland und Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://jesnrw.de">JES NRW Landesverband</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht  hat Ende November 2016 den aktuellen REITOX-Bericht zur Drogensituation in Deutschland und Europa veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://www.dbdd.de/images/2016/EBDD_Publikations/kurzbericht_illegale_drogen_deutschland_2015-2016.pdf">Kurzbericht 2016</a></p>
<p><a href="http://www.bzga.de/daten.php?id=67bc5ecb1c0e7767fded2e6efe9d03f5">REITOX-Studie 2016</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://jesnrw.de/reitox-bericht-2016-zur-drogensituation-in-deutschland-und-europa/">REITOX-Bericht 2016 zur Drogensituation in Deutschland und Europa</a> erschien zuerst auf <a href="https://jesnrw.de">JES NRW Landesverband</a>.</p>
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